Ich weiss nicht, wohin es euch diesen Sommer verschlägt, doch solltet ihr euren Urlaub nicht in Balkonien verbringen, stehen die Chancen ziemlich hoch, dass ihr erholsame, arbeitsfreie Tage an einem Gewässer verbringen werdet.
Um den Start der Urlaubssaison auch hier im Blog einzuläuten, möchte ich diese Woche eine „Urlaubs“-Vorlage der Woche küren: „shark“ von sambo aus den USA.
Ich gebe zu, es mag eine gewagte Urlaubsvorlage sein – doch geht es uns nicht darum, Urlaubsvideos spannender zu gestalten? Die Chance, dass ihr in eurem Urlaub wirklich einen Hai vor die Linse bekommen werdet, ist denkbar gering. Schon allein aus diesem Grund ist es wahrscheinlich nicht schlecht, auch einen Hairahmen im Vorlagenrepertoire zu haben.
Laut Wikipedia ist die Chance, einem Hai im Meer zu begegnen, im Pazifik am größten. Doch selbst wenn ihr einem Hai begegnet, kann sich das Szenario durchaus von dem im Hollywood-Film „Der weiße Hai“ dargestellten unterscheiden.
Jährlich werden ca. 100 Haiangriffe auf Menschen registriert, 5-10 enden davon tödlich. Die Überlebenschancen sind bei einem situationsgemäßen Verhalten meist gut. Grund dafür ist, dass Haie meist nur einmal zubeissen und dann darauf warten, dass gebissene Menschen, ähnlich der „normalen“ Haifischbeute, verbluten. Anders als Fische und Robben schaffen es Menschen jedoch, sich durch die Hilfe Anderer nach einem Biss an Land zu retten und dort behandelt zu werden.
Hier ein paar Tipps des „Shark Accident Victim Network“ (Netzwerk der Haiopfer), um erst gar nicht in eine gefährliche Situation zu geraten:
Holt euch Rat bei Anwohnern bevor ihr in fremden Gewässern, in denen Haiangriffe gemeldet wurden, schwimmt, surft oder taucht
Verlasst das Wasser langsam und ohne schnelle Bewegungen, wenn ihr ein komisches Gefühl habt
Schwimmt, surft oder taucht niemals alleine
Entfernt euch nicht zu weit von der Küste
Vermeidet es, bei Nacht zu schwimmen
Weitere Verhaltensregeln findet ihr hier auf Deutsch
Andererseits könntet ihr euch glücklich schätzen, Haie – aus sicherer Entfernung – in freier Wildbahn zu erleben, denn Haie sind wie viele andere Tiere durch den Menschen in ihrer Existenz bedroht. Inzwischen sollen bis zu 70 Haiarten nicht mehr überlebensfähig und vom Aussterben bedroht sein.
So gesehen kann diese Vorlage nicht nur eine lustige Auflockerung eures Videos darstellen, sondern untergründig Werbung für den Artenschutz machen.
Was für eine Vorlage!
In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Urlaub!
Hildegard Knef, “Mackie Messer”
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In dieser Kategorie möchte ich meine persönlichen Lieblingsvorlagen vorstellen – was nicht immer die in der jeweiligen Woche am meisten heruntergeladene Vorlage der DirectorZone sein muss.
Habt ihr persönliche Lieblingsvorlagen? Schickt mir eine E-Mail, vielleicht wird sie dann meine Lieblingsvorlage der Woche.
Auf YouTube finden sich neben deutschen Videos auch Musikvideos und Clips aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen. Fast scheint es, als würde die Welt durch Videoplattformen näher zusammenrücken und unser Horizont erweitert werden.
Vor allem Fans, doch auch Propagandaabteilungen aller Art betätigen sich als Übersetzer und machen uns Kulturgüter und Informationen in der Form von Videos in einer Fülle zugänglich, von der wir zuvor im Offline-Zeitalter nie zu träumen gewagt hatten.
Nach jahrzehntelanger Beschallung mit englischsprachiger Musik aus dem Radio und auf MTV sind wir plötzlich in der Lage, zu verstehen, wovon Bollywood-Sänger, koreanische Popstars oder auch amerikanische Rocker singen – ohne jemals deren Sprache gelernt zu haben.
Möglich macht das eine winzige Funktion in Videobearbeitungs-Software, die Untertitelfunktion.
Um Videos Untertitel hinzuzufügen, geht folgendermaßen vor:
Im „Bearbeiten“-Fenster gibt es neben dem Arbeitsbereich folgenden Reiter:
Hier habt ihn nun die Möglichkeit, nach einem Klick auf die „Plus“ Schaltfläche so viele Untertitel wie möglich hinzuzufügen.
Die Untertitel lassen sich dann auf der Zeitleiste beliebig verschieben und anpassen.
Videos, die wir ohne eine Untertitelung wahrscheinlich nicht verstanden hätten:
Diese Woche erwartet euch die vielleicht kontroverseste Vorlage der Woche: „Ende“ von Jablondsky.Auf grau-schwarzem Hintergrund erscheint die Überschrift „DAS IST DAS ENDE“ in grauen, ausgefransten Buchstaben. Neben dieser Überschrift wird in kleinerer Schriftgröße „Es wirkten mit: Ein störend durchs Bild Läufer/ ein unpassende Kommentare Abgeber/ ein hinter der Kamera Verzweifelter“ eingeblendet.
Das Design an sich ist ansprechend, doch vor allem der Text und die Aussage dieser Vorlage haben mich dazu bewogen, „Ende“ zur Vorlage der Woche zu küren.
Welcher Videoschnitt-Begeisterte kennt sie nicht, die gut gemeinten Ratschläge und Kommentare der Videostatisten, deren einzige Aufgabe es sein sollte, sich natürlich und unbeschwert vor der Kamera zu bewegen. Oder diese kleinen Zufälle, die immer im wichtigsten Augenblick passieren – der Niesanfall der Hauptperson, Menschen, die plötzlich in das Bild laufen und alles Wichtige verdecken oder der Windstoss, der das Plakat im Hintergrund anhebt und es so unlesbar macht.
Beim Videoschnitt lässt sich selten sagen, dass das gerade bearbeitete Video perfekt und „fertig“ ist. Immer gibt es kleine Einzelheiten, die man noch ändern möchte, oder die nicht richtig gelungen erscheinen. Doch irgendwann kommt immer der Zeitpunkt, an dem man ein Video für fertig bearbeitet erklären sollte – egal, ob aus Zeitgründen oder weil man das Video einfach nicht mehr sehen kann.
Auch für Videos, in denen sich einfach kein Spannungsbogen aufbauen lässt, ist die Vorlage dieser Woche prädestiniert. Anstatt das Publikum plötzlich vor einem schwarzen Bildschirm sitzen zu lassen, kann man das Video mit der „Ende“-Vorlage würdevoll abschließen.
Diese Vorlage ist deshalb für all diejenigen, für die jedes abgeschloßene Video nicht das Ende, sondern einen neuen Start bedeutet – einen neuen Start in ein neues, noch spannenderes und noch interessantes Videoprojekt.
Mehr zum Thema „Ende“ wird in diesen Liedern besungen
Toni Kater „Wo ist das Ende der Welt“
Wesentlich „Das Ende“
Doch wusstet ihr, wieviele „neue Projekte“ es auf YouTube gibt? Ich war selbst überrascht, wie viele Menschen Videos mit dem Namen „neues Projekt“ hochladen:
In dieser Kategorie möchte ich meine persönlichen Lieblingsvorlagen vorstellen – was nicht immer die in der jeweiligen Woche am meisten heruntergeladene Vorlage der DirectorZone sein muss.
Habt ihr persönliche Lieblingsvorlagen? Schickt mir eine E-Mail, vielleicht wird sie dann meine Lieblingsvorlage der Woche.
Es gibt Menschen, die unser Leben begleiten, es prägen und ihm eine Stimme verleihen, ohne dass sie uns persönlich kennen. Michael Jackson war einer dieser Menschen, er schrieb den Soundtrack meiner Kindheit und Jugend. Auch, wenn ich kein richtiger Fan von ihm war, seine Musik begleitete mich durch die Jahre.
Der selbsternannte „King of Pop“ wuchs als „kleiner Bruder“ der Jackson 5 in den 70er Jahren auf und startete in den 80ern seine eigene, traumhaft erscheinende Karriere. Eine von den Medien begleitete Verwirklichung des „American Dream“, der ihn, das achte von insgesamt zehn Kindern eines Kranführers, zum erfolgreichsten und bekanntesten Popmusiker der Welt machte.
Grammys, Platinalben, Nr. 1 Hits, Welttourneen und geschätzte 750 Millionen verkaufte Tonträger. Er hätte glücklich sein können, hatte er doch was viele Menschen sich vom Leben erhoffen – Geld, Ruhm und Ansehen. Doch etwas, uns Normalsterblichen trivial und selbstberständlich Erscheinendes, wurde ihm nie gegönnt – seine Kindheit. Als Kind ein Erwachsener, als Erwachsener ein Kind versuchte er, sich selbst zu finden, indem er sich selbst neu erschuf.
Michael Jackson war der erste „King of Pop“ und wahrscheinlich der letzte. Neben seiner Musik war sicherlich das Medium Fernsehen und der Musiksender MTV maßgeblich für seinen Erfolg verantwortlich. MTV, der Sender, der Musik zum Anschauen bot, die visuelle Interpretation von Liedern ausstrahlte und Liedern eine weitere Dimension verlieh. In Zeiten, in denen das Internet gerade erfunden wurde und keine Clips über YouTube hochgeladen und über Rapishare geteilt werden konnten, war die Musik angesagt, die auf MTV am meisten meisten spielte und zeigte.
Michael Jacksons Marketingmaschinerie wusste diesen Trend zu schätzen und produzierte mit einem Staraufgebot damals teuersten Musikvideos seiner Zeit. Von Regisseuren wie John Landis und Martin Scorese gedrehte Videos verschlangen bis zu 7 Millionen US Dollar Produktionskosten und beschäftigten sich, wie seine Musik, neben „unterhaltenden“ Themen auch mit Gesellschaftskritischem. Songs wie „Black or White“, „Man in the Mirror“, „We are the World“ oder auch „They don´t care about us” gewährleisteten durch ihre sozial- und umweltpolitische Komponente eine noch größere Aufmerksamkeit und Medienpräsenz, die durch passende Musikvideos noch angeheizt wurde.
Er stand im Rampenlicht und verglühte darin. Nicht explosionsartig, doch langsam und stetig sank sein Komet mit einem langen Schweif, wie sich seine Gestalt mit der Zeit langsam aber stetig amorph verformte.
Ewig bleiben werden seine Musik und seine Videos, unabändbar als Soundtrack mit der Jugend einer ganzen Generation verbunden. Danke, Jacko.