Es gab einen Kaiser von China. Doch gibt es in Japan noch immer einen?
Gerade beben die Finanzmärkte. Doch bebt die Erde in Japan nicht öfter?
In meinem neuesten Video habe ich trivial Wissenswertes über Tokyo angesammelt. Falls das alles zu oberflächlich ist, ist im Hintergrund Tokyo bei Nacht zu sehen.
Während meiner Reise erinnerte ich mich eines Abends des Films „Lost in Translation“ und dachte, dass ein Blick über Tokyo bei Nacht eigentlich ganz interessant sein könnte. Da die „New York Bar im 52. Stock des Tokyo Park Hyatt abends einen Eintritt von 2000 Yen verlangt, habe ich kurzerhand ein anderes Hotel gewählt und habe munter aus dessen Hotellobby gefilmt.
Ich bin gespannt, ob Tokyo-Fans erkennen, in welchem Stadteil und eventuell sogar in welchem Hotel ich war (nicht schwer einzuordnen, wenn man sich anhand des Tokyu Hands Department Stores orientiert …)
Für dieses Video habe ich mich entschieden, kein Tutorial aufzunehmen.
Untertitel lassen sich ganz einfach über die Untertitel-Funktion hinzufügen. Einfach das Video bearbeiten und dann auf den letzten Reiter am linken Rand des Arbeitsplatzes (nicht der Timeline!) klicken. Dann einfach auf der Zeitleiste den „Zeiger“ auf die Szene/Sekunde ziehen, in der ein Untertitel erscheinen soll, und dann auf das „Plus“ im Arbeitsbereich klicken. Der Untertitel lässt sich dann durch einen Doppelklick beliebig beschriften. Die Vorgehensweise für weitere Untertitel ist genau gleich.
Lasst mich wissen, wenn ein Tutorialvideo doch hilfreich wäre …
Rush-Hour, ein modernes Wort, das bei jedem negative Assoziatonen hervorruft. In Deutschland stellen wir uns meist überfüllte Strassen vor. In Tokyo bedeutet das vor allem überfüllte Ubahnen und Züge. Da die Mieten in Tokyo die höchsten auf der ganzen Welt sind, wohnen viele Angestellte in Vororten und nehmen eine tägliche Anfahrtszeit von einer bis zwei Stunden in Kauf.
Was tun in dieser Zeit? Es ist nicht ungewöhnlich, morgens in der Ubahn sich schminkende Frauen zu sehen. Es gehört wahrscheinlich jahrelange Übung dazu, sich in hin und her schaukelnden Zügen nicht das Wimperntuschebürstchen ins Auge zu rammen.
Ansonsten schlafen die Menschen, surfen mit Ihrem Handy im Internet, oder sehen fern. Beliebt sind auch Sudoku-Hefte und tragbare Spielekonsolen wie die PSP oder Nintendos NTS. Die berühmt-berüchtigten Mangaleser habe ich nicht gesehen, aufgefallen sind mir allerdings Schulmädchen in Uniform, die in einer atemberaubenden Geschwindigkeit E-Mails auf Ihren rosa Handies geschrieben haben.
Ich wollte meinen Japanvideos ein japanisches Flair geben und war nicht sicher, ob die Videos allein wirklich ein „Fernost“-Gefühl hervorrufen können. Deshalb habe ich aus japanischem Papier individuelle Titelvorlagen erstellt und in meine Videos eingebunden. Diese Titelvorlagen habe ich in die DirectorZonePowerDirectors Online-Portal für Videoeffekte und Vorlagen, hochgeladen. Von dort können sie jederzeit heruntergeladen und in eigenen Videos benutzt werden.
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Wer schon einmal in Peking, Singapur, Hongkong oder Bangkok war, wird bei seinem ersten Besuch in Tokyo überrascht sein. Auch in Tokyo schieben sich Menschenmassen durch die Strassen, stauen sich Autos und gibt es Hochhäuser, die den Himmel verdecken. Doch im Gegensatz zu anderen Metropolen in Asien ist es in Tokyo sauberer, ruhiger – und wahrscheinlich anonymer.
Mein erster Gedanke in Tokyo war ‘jeder ist allein inmitten all der anderen Menschen’. Auf Bürgersteigen wird man Teil der Masse, ohne sich mit ihr zu identifizieren, in Ubahnen hört man selten andere Geräusche ausser dem Fahrtlärm. Und doch brodelt Tokyo unter dieser biederen Oberfläche vor Lebenslust:Ich traf Hideaki, einen 17-jährigen Gymnasiasten, der mir zeigte, wie er und seine Schulfreunde ihre Freitagabende verbringen – in Spielhöllen mit Computerspielen. Ich begleitete Akiko, eine 27-jährige Büroangestellte, in eine Shoppingmall, die einer italienischen Basilika nachempfunden wurde. Und ich besuchte mit Herrn Yamada, einem 65-jährigen Rentner, einen japanischen Schrein.
Diese und andere Abenteuer sehen Sie in meinem Tokyo-Video:
„Scrapbooking“ ist ein Begriff und ein Hobby, das aus den USA langsam auch bei uns bekannt wird. Fotoalben werden mit anderen Bildern und Materialien eindrucksvoll arangiert und präsentiert. Was früher geschnitten, geklebt und geheftet wurde, ist jetzt auch digital umsetzbar. Nicht nur mit Fotos, sondern auch mit Videos.
Mein Tokyo-Reisetagebuch ist ein Beispiel dafür, wie modernes Video-Scrapbooking aussehen kann. Japanisches Papier wurde als Hintergrund für Kapitelüberschriften und für Rahmen benutzt. Sogar eine Broschüre fliegt einmal durch das Bild. Sehen Sie in den folgenden Tutorialvideo, wie man Chroma-Keying benutzt, um Videos durch Hintergrundbilder hindurchscheinen zu lassen.
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In Tokyo finden sich viele japanische Gärten aus verschiedenen Epochen. Shinto-Schreine haben meist Ihre eigenen, geheimnisvollen Gärten, und auch kaiserliche Gärten stehen heute dem Besucher offen. Nach all den blinkenden Neoschildern und Abgasen, hatte ich beim Betreten eines traditionellen japanischen Gartens das Gefühl, eine andere Welt zu betreten.
Oda-san, ein 70-jähriger Mönch, klärte mich über die Bedeutung der wichtigsten Elemente eines traditionellen japanischen Gartens auf. Steine, Wasser, Moos und Bäume sind die Hauptelemente, die in jedem Garten anders eingesetzt werden. Steine symbolisieren oft Tiere, können aber auch vom Himmel herabsteigenden Göttern gewidmet sein. Wasser stellt meist Seen oder gar Ozeane dar. Meist ist in den Seen eine Art Insel zu sehen. Nach klassischer Legende stellt diese Insel die Insel der Unsterblichkeit dar. Moos bedeutet meist Alter, was zugleich Ehre in Japan bedeutet. Bäume symbolisieren Menschen oder das Menschsein, jeder Baum kann als Teil des Universums, oder auch individuell in seiner Unvollkommenheit gesehen werden.
Unter dem Gesichtspunkt der Minimalistik habe ich folgende Diashow über japanische Gärten zusammengestellt:
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es den Betrachter meist langweilt, ein Foto nach dem anderen anzusehen. Mit Diashows ist das meist nicht so. Je nach Thema kann man den Stil und passende Hintergrundmusik selbst wählen. Ein weiterer Vorteil von Diashows ist, dass sie wirklich schnell zu erstellen sind. Einfach die gewünschten Fotos in der richtigen Reihenfolge auf der Zeitleiste positionieren, auf die richtige Schaltfläche klicken, und in paar Schritten und Minuten ist eine interessante Diashow fertig.
Sehen Sie selbst, wie das geht:
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