Diese Woche habe ich „Animal79“ von Jorge Charras zu meiner Vorlage der Woche gewählt. Waum? Weil mir diese kleine, braune, unschuldig schauende, auf wackeligen Beinen breitbeinig dastehende Kuh gefällt.
Ein gemeines Hausrind (nicht zu verwechseln mit der internationalen Abkürzung des japanischen Flughafens Kushiro) als eindrucksvoller Objekt für eine Vielzahl von Videos: Ferien-auf-dem-Bauernhof-Videos, Alpenvideos, Milchwerbungs-Videos, Reiterhofvideos, Naturfreundevideos, Urlaubsvideo, Umweltschutzvideos, Kindervideos, Blinde-Kuh-Videos … und vielen anderen!
In dieser Kategorie möchte ich meine persönlichen Lieblingsvorlagen vorstellen – was nicht immer die in der jeweiligen Woche am meisten heruntergeladene Vorlage der DirectorZone sein muss.
Habt ihr persönliche Lieblingsvorlagen? Schickt mir eine E-Mail, vielleicht wird sie dann meine Lieblingsvorlage der Woche.
Bereits mehrere Male haben mich Leser gefragt, womit sich Titel animieren lassen. Auf meiner Suche nach einer geeigneten Software habe ich mich zunächst viel zu weit in den eher professionellen Sektor vorgewagt (mit 3D Studio Max) und hatte dann keine Zeit, um mir Programme wie Adobe After Effects anzuschauen.
Heute hat mich Georg allerdings einen großen Schritt weitergebracht. Auf seiner Website bietet er ein Tutorial für den BluffTitler DX9, eine Animationssoftware für Titel, die sich als Vorspann in eigene Videos einbauen lassen.
Die Software ist einfach zu bedienen, meiner Meinung nach lassen sich mit ein bisschen Übung überzeugende Animationen erstellen.
Die Steuerung funktiert über verschiedene Ebenen, die sich dann über Drop-Down-Menüs näher definieren lassen. Die zeitliche Steuerung von Effekten lässt sich über Key-Punkte auf der Zeitleiste erreichen.
Eigentlich sehr einfach zu bedienen und leicht verständlich. Stellt sich nur die Frage, wie einfach sich damit auch professionell aussehendere Animationen erstellen lassen.
Einen ersten Versuch seht ihr hier: (mit der Testversion, deshalb das „Demo“ mitten im Bild)
Habt ihr Erfahrung mit dieser oder anderer Software für animierte Titel gemacht? Schreibt mir oder kommentiert direkt hier!
Diese Woche ist meine Vorlage der Woche „Jeans mit Diafilm“ von Axel. Von all „meinen“ Vorlagen der Woche ist mir dieses Meisterstück am schnellsten ins Auge gesprungen. Nicht nur aufgrund des einzigartigen Designs, sondern auch wegen ihrer vielfältigen Einsatzbereiche und den nostalgischen Gefühlen, die sie hervorruft.
Jeans mit Diafilm. Ausgebleichter Jeansstoff und Dias – für mich trägt beides deutlich den Charme der 80er Jahre. Was war das für eine Zeit! Die Mode jenes Jahrzehnts macht zur Zeit eine Renaissance durch, doch neben markanten Röhrenjeans, Schulterpolstern und Leggins steht diese Zeit wesentlich drastischere Veränderungen, Umstürze und Entwicklungen – in jedem Bereich.
Den Höhepunkt fanden die politischen Entwicklungen wahrscheinlich mit dem Fall der Mauer mit der darauf stattfindenden Wiedervereinigung, womit der Kalte Krieg, der das Nachkriegsdeutschland geprägt hatte, ein langsames Ende nahm.
Popper, Punker und Yuppies standen für vollkommen gegensätzliche Lebenskonzepte, die heute nicht mehr so differenziert zu finden sind. Die „Null-Bock-Generation“ mit ihren Zukunftsängsten ist für heutige Jugendliche schwer nachvollziehbar (und für die meisten war sie das früher schon). Damals, als deutsche und österreichische Künstler noch Deutsch sangen und deutschsprachige Lieder es in die amerikanische Hitparade schafften (wie zum Beispiel Nena und Falko).
Privatfernsehsender wie RTL und SAT1 wurden erst Mitte der 80er gegründet. Davor dominierten ZDF und ARD (im Westen) unser Fernsehverhalten. Wer von uns erinnert sich nicht an „Die Schwarzwaldklinik“, „Diese Drombuschs“ und „Die Dornenvögel“? Zu dieser Zeit etablierten sich auch langsam amerikanischen Serien im deutschen Fernsehen wie unter anderem „Hart aber herzlich“, „Knight Rider“ und „Miami Vice“.
Nicht zu vergessen seien natürlich die technologischen Neuerungen. Der Commodore 64 und der Apple Macintosh waren Meilensteine in der IT-Geschichte und trieben die Entwicklung der PCs, wie wir sie heute kennen, erst so richtig voran.
Videoschnitt auf dem PC war damals natürlich noch nicht bekannt, gefilmt wurde mit Super8-Kameras. Videos sah man sich, wenn überhaupt, auf VHS an, Musik gab es vor allem auf Kassetten und im Laufe der Zeit dann auf CD. Vom Internet oder etwas wie YouTube waren wir damals noch Lichtjahre entfernt. Zum Telefonieren benutzen wir das Telefon zu Hause – oder im Notfall Telefonzellen.
Was für eine Welt! Ich glaube, in diesem Artikel habe ich mehr als genügend Vorschläge gemacht, für was man die Vorlage der Woche benutzen könnte.
Und weil es so schön war, hier noch einige Videos aus den Achtzigern:
In dieser Kategorie möchte ich meine persönlichen Lieblingsvorlagen vorstellen – was nicht immer die in der jeweiligen Woche am meisten heruntergeladene Vorlage der DirectorZone sein muss.
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In zwei früheren Artikeln habe ich bereits die Stummschaltung von YouTube Videos geschrieben und zwei Lösungsansätze aufgezeigt, um diese zu umgehen. Heute möchte ich eine neue Idee zur Diskussion stellen – eine Idee, die vielleicht von Vielen verlacht wird, die ich jedoch für eine schnelle und einfache Alternative zur Suche, dem Download (und vor allem Kauf!) von Gema-/Lizenz-freier Musik halte.
In letzter Zeit ist ein Microsoft durch ein neues Produkt wieder einmal zu fragwürdiger Berühmheit gekommen: Microsoft Songsmith komponiert die passende Hintergrundmusik zu eingesungenen Melodien.
YouTube-Fans (und wahrscheinlich Microsoft-Gegner gleichermaßen) nahmen das Produkt kurz nach dem Erscheinen eingehend unter die Lupe und kamen auf die Idee, Songsmith bereits existierende Songs vorzusingen und das Programm dazu neue Hintergrundmusik komponieren zu lassen. Manche dieser Neukompositionen sind äußerst interessant, wie z.B. mein Lieblings-Songsmith-Remix „Roxanne“ von The Police in einer Latin-Version. (Hier eine Playlist verschiedener mit Songsmith geremixten Klassikern.)
Doch darum soll es in diesem Artikel nur nebenbei gehen. Egal, ob man nun Microsoft Software mag, oder nicht, und egal, ob man nun singen kann, oder nicht – meiner Meinung nach ist Songsmith eine große Hilfe, wenn es darum geht, die passende Hintergrundmusik zu einem Video zu erstellen. „Eigene Musik erstellen“ klingt mühsam und nach Zeitverschwendung. Ist es aber nicht. (An dieser Stelle sei ausdrücklich betont: Nein, ich werde nicht von Microsoft für das Verfassen dieses Artikels bezahlt.)
Man öffnet das Programm, wählt einen Musikstil, die Geschwindigkeit des Songs und singt dem Programm etwas vor. Vorsingen kann auch etwas abstrakter gesehen werden, eigentlich reicht jede Art von Gesagtem oder Gesungenem aus, um das Programm dazu Musik komponieren zu lassen. Sogar Aktienkurse oder Radionachrichten funktionieren.
Nach der Aufnahme befindet sich die fertig komponierte Hintergrundmusik im Hauptfenster und ist für ein Finetuning bereit. Weiter unten auf der Benutzeroberfläche lässt sich die Stimmung (mehr oder weniger „Happy“) und der Stil verändern (und mehr oder weniger „Jazz“). Über „Options“ rechts oben lassen sich dann auch noch die Instrumente verändern.
Hier ein Beispiel:
Für eine Diashow hätte ich gerne passende Hintergrundmusik. Ein Freund summt gerade „Azzurro“ und erklärt sich bereit, auch in die Songsmith-Software zu singen.
Songsmith komponiert dazu Hintergrundmusik, die ich dann nach meinem Geschmack anpasse. Ich gebe zu, die neu komponierte Musik erinnert nicht im Geringsten mehr an „Azurro“, passt aber zu meiner Diashow.
Das Ergebnis könnt ihr hier betrachten:
Ich gebe zu, viele Freiheiten bietet Microsoft Songsmith im Vergleich zu Programmen wie Apples SoundGarage oder Magix MusicMaker nicht. Betrachtet man das Programm jedoch unter Gesichtspunkten wie einfacher Handhabung und schneller Produktion von mehr oder weniger brauchbarer Fahrstuhlmusik, die sich sofort in eigenen Videos verwerten lässt, dann ist diese Software für Videoschnitt-Fans durchaus empfehlenswert.
Vor allem, wenn man sicher gehen will, dass man gegen keine Copyright-Bestimmungen verstösst.
Eine Vorlage am Freitag, dem 13. mit einem 14. Februar (sprich Valentinstag) folgend ist eine Herausforderung. Soll ich noch einmal über die Liebe reden – oder mich Geheimnisvollem und Abergläubischem zuwenden? Ihr seht das Bild neben meinem Kommentar – ich habe mich für einen Mittelweg entschieden. Schliesslich weiss man nie, was die Zukunft bringt.
Meine Vorlage der Woche ist diese Woche „cristall“ von knall08. Eine grau-durchsichtige Hellseherkugel vor einem weissen Hintergrund. Gut gefällt mir der Schatten, der nach hinten in das Bild geworfen wird. Durch die Verwendung von nur zwei Farben bietet diese Vorlage fast uneingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten.
Hier einige Videos zum Freitag den 13. (an dem übrigens laut Wikipedia genau so viele Unfälle passieren wie an anderen Freitagen):
Egal, ob romantischer Antrag oder von Pech verfolgt – zeigt mir eure Valentinstag-/Freitag-der-13.-Videos!
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