Diese Woche ist meine Vorlage der Woche (ganz frühlingshaft) „My Heart“ from 咩咩. Warum? Nun, Ostern rückt, genau wie der Frühling, näher – doch beides lässt noch auf sich warten, was zur Folge hat, dass wir uns lieber hinter als vor dem Fenster aufhalten.
Auf der Vorlage dieser Woche stehen ist ein bunter Blumenstrauss aus Tulpen und Margariten vor einem Fenster zu sehen. Wer genau hinsieht, kann sogar ein „Love“ rechts unter dem Bouquet sehen.
Jahr für Jahr frage ich mich, was Tulpen auszeichnet und so besonders macht – für mich wird diese Blume vollkommen überbewertet. Eine Website (nein, dieses Mal nicht Wikipedia, wie es scheint, ist Wikipedia hinsichtlich Tulpen sehr konservativ, sprich botanisch ausgerichtet) bietet uns verschiedene Erklärungen, was Tulpen aussagen:
„In der Blumensprache hat besonders die Tulpe eine widersprüchliche Bedeutung. Sie bedeutet sowohl „Du bist zu keiner echten Empfindung fähig“ als auch „In meiner Liebe zu dir fühle ich mich im siebenten Himmel!“
Außerdem gibt es auch noch unterschiedliche Bedeutungen für die Tulpe in den verschiedenen Farben:
Blaue Tulpen: Unsere Treue gehört zu unserem Leben.
Rosa Tulpen: Liebe
Gelbe Tulpen: Im Märchenreich des Glücks sind wir in unserer Liebe. Dein Lächeln ist wie der Sonnenschein!
Schwarze Tulpen: Mit dir in tiefster Leidenschaft vereint. Ich tue alles für dich.
Weiße Tulpen: Unsere immerwährend eigenste Welt ist unsere Liebe.
Rote Tulpen: In unserer Liebe ist unser Zuhause. Du bist unwiderstehlich. Ich erkläre Dir meine Liebe.
Papageientulpen – auch Federtulpen: Ganz in ausgelassener Freude mit jemandem sein.
Bunte Tulpe: Du hast schöne Augen.“
Margeriten hingegen sollen „Lass mich in Ruhe“ bedeuten.
Stellt sich die Frage, was die Künstlerin uns auf sehr subtile Weise sagen möchte. Klar scheint: Ihr Liebes- oder „Love“leben scheint auf alle Fälle scheint sehr verworren.
Mehr Weiterbildungsmaterial über Tulpen hier:
Die Doraus & Die Marinas, „Tulpen und Narzissen“
Ilja Richter, „Tip tap in die Blüten“
Herman Emmink, „Tulpen aus Amsterdam“
Und noch ein Hindi-Song vom Tulpen-Joshi (Tulip Joshi)
Vor zwei Wochen hatte ich über die „Entdeckung der Langsamkeit“ geschrieben und Zeitlupe als Stilmittel diskutiert. In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Videofilmen“ greift der Autor Christian Schnalzger genau das Gegenteil auf: Zeitrafferfilme.
Zeitraffervideos lassen sich auf zwei Arten herstellen: Entweder nutzt man die Zeitrafferfunktion, die manche Fotoapparate oder Camcorder bieten (es gibt übrigens auch inzwischen Webcam-Software, die das kann), oder man nimmt ein „normales“ Video über einen längeren Zeitraum auf und beschleunigt dieses dann in einer Videoschnitt-Software.
Für die Aufnahme von Zeitraffervideos sollten natürlich einige Dinge beachtet werden. Erstens ist zu empfehlen, dass ein Stativ benutzt wird. Bei Bahnfahrten sollte der Camcorder mindestens auf etwas ruhen, denn jede Bewegung des Camcorders kann das ganze Video unbrauchbar machen.
Inzwischen gibt es Vorrichtungen, die bei langen Zeitrafferaufnahmen die Kamera automatisch sehr, sehr langsam bewegen (wie es zum Beispiel in dem Video „Leipzig im Zeitraffer“ zu sehen ist). Doch Hobbyfilmern bleibt dieser Effekt meist versagt, da er manuell in 99% der Fälle nicht wirklich gelingt (ich lasse mich gerne eines Besseren belehren!).
Zweitens sollte auch die Belichtung manuell gewählt werden, denn bei einer automatischen Belichtung kann es zu unschönen Effekten kommen (z.B. bei Sonnenauf- und Sonnenuntergängen).
Wikipedia, die Quelle alles geteilten, unrezensierten und unbestätigten Wissens weiss uns Folgendes über Efeu (vor allem den Gemeinen Efeu) zu erzählen (ich überspringe den botanischen Teil, um direkt zum Interessanten zu kommen):
„Da der Efeu nicht bestehen kann, ohne sich anzuschmiegen, ist er seit alters her auch Sinnbild für Freundschaft und Treue. Schon im Altertum war diese immergrüne Pflanze Sinnbild der Treue und des ewigen Lebens, im Alten Griechenland erhielt ein Brautpaar einen Efeuzweig als Symbol immerwährender Treue.“
Springen wir nun zum anderen Symbol in dieser Vorlage – dem Polaroid-Bild. Polaroid-Bilder bargen für mich ein gewisses Maß an Extravaganz. Ein Klick auf den Auslöser, das Bild dem Apparat entnehmen und so lange wedeln, bis auf der grauen Oberfläche langsam das Aufgenomme erschien. Für mich war es jedesmal wieder ein Wunder, das ich aufgrund des enormen Preises für die Filme, nicht oft zu Gesicht bekam. In Zukunft werden wir das wohl auch nicht mehr, denn im Dezember letzten Jahres meldete die Firma Konkurs an.
Wozu lässt sich diese Rahmenvorlage nun also einsetzen? Erstens natürlich für Hochzeitsvideos. Und zweitens für Videos alles Art, die eine Art Retro-Look haben sollen. Wenn man schon keine Polaroid-Fotos mehr machen kann, immerhin kann man nun Videos im Polaroid-Look erstellen.
Habt ihr eigene Polaroidfotosammlungen oder Videos, die ihr zeigen wollt? Verbindet ihr mit Efeu etwas anderes als Wikipedia uns zu berichten hat? Schreibt mir oder zeigt eure Videos!
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In dieser Kategorie möchte ich meine persönlichen Lieblingsvorlagen vorstellen – was nicht immer die in der jeweiligen Woche am meisten heruntergeladene Vorlage der DirectorZone sein muss.
Habt ihr persönliche Lieblingsvorlagen? Schickt mir eine E-Mail, vielleicht wird sie dann meine Lieblingsvorlage der Woche.
1. Interessante Digital Scrapbooking-Idee: Scherenschnitte
In letzter Zeit habe ich wenig über digital Scrapbooking geschrieben. Heute bin ich allerdings auf YouTube über folgendes Video gestolpert – meine nach eine Inspiration für alle, die auf der Suche nach ausgefallenen Ideen für ihre Videos sind.
Natürlich ist mir klar, dass dieses Video mit einfachen kaum nachzumachen ist, da es professionell animiert wurde. Scherenschnitte als Hintergrund oder Rahmen finde ich allerdings eine interessante Idee.
Hintergrundwissen über Scherenschnitte gibt es hier.
Wer an Bildern von asiatisch anmutenden Scherenschnitten intessiert ist, googelt am besten nach „剪紙 images“.
Für die Ohren:
2.Gratis Gema-/Lizenz-/Copyright-freie Musik
Ein großes Archiv an von anderen Mitgliedern erstellten Musikdateien bietet „musikshake“, eine Art YouTube für Audiodateien. Hier kann man ein kleines Programm herunterladen, mit dem man eigene Musik erstellen und dann auf der musikshake-Plattform veröffentlichen kann.
Das ganze gibt es leider nur auf Englisch … und Koreanisch. Vielleicht kommt jedoch irgendwann auch eine deutsche Seite, wer weiss. Zur Zeit jedoch ein Geheimtipp für lizenz-, Copyright- und GEMA-freie Musik.
Vielleicht erinnert ihr euch an meinen Artikel von Montag, in dem ich auf folgendes Video gelinkt habe:
Ich weiss nicht, ob ihr gerne singt oder mit euch selbst redet – doch vier Videos auf einem Screen sind manchmal ein interessantes Stilmittel für kreative oder auch sonst einfach zu langweilige Videos.
Für ein solches viergeteiltes Video (Quartett? Doppel-Splitscreen? Ich suche noch immer nach dem richtigen Namen) zahlen sich die zusätzlichen BiB-Spuren (BiB steht für Bild-in-Bild, oder auch Bild-im-Bild) aus.
So zeigt ihr vier Videos in einem:
Klickt auf dieses Symbol, um weitere BiB-Spuren hinzuzufügen
Zieht dann die vier Videos, die ihr benutzen wollt, auf je eine BiB-Spur
Wenn ihr dann im Vorschaufenster rechts oben auf „Film“ schaltet, wird das gerade ausgewählte Video mit einem weissen Rahmen versehen. Das bedeutet, dass ihr die Größe durch Ziehen an den Ecken beliebig verändern könnt.
Ich gebe zu, ohne Gitterlinien ist es etwas schwer, die Größe abzuschätzen, doch mit ein bisschen Übung geht es eigentlich recht schnell.
Für welche Art von Videos setzt ihr vier Videos auf einmal ein? Zeigt Sie mir oder kommentiert unten …