Diese Woche erwartet euch die vielleicht kontroverseste Vorlage der Woche: „Ende“ von Jablondsky.Auf grau-schwarzem Hintergrund erscheint die Überschrift „DAS IST DAS ENDE“ in grauen, ausgefransten Buchstaben. Neben dieser Überschrift wird in kleinerer Schriftgröße „Es wirkten mit: Ein störend durchs Bild Läufer/ ein unpassende Kommentare Abgeber/ ein hinter der Kamera Verzweifelter“ eingeblendet.
Das Design an sich ist ansprechend, doch vor allem der Text und die Aussage dieser Vorlage haben mich dazu bewogen, „Ende“ zur Vorlage der Woche zu küren.
Welcher Videoschnitt-Begeisterte kennt sie nicht, die gut gemeinten Ratschläge und Kommentare der Videostatisten, deren einzige Aufgabe es sein sollte, sich natürlich und unbeschwert vor der Kamera zu bewegen. Oder diese kleinen Zufälle, die immer im wichtigsten Augenblick passieren – der Niesanfall der Hauptperson, Menschen, die plötzlich in das Bild laufen und alles Wichtige verdecken oder der Windstoss, der das Plakat im Hintergrund anhebt und es so unlesbar macht.
Beim Videoschnitt lässt sich selten sagen, dass das gerade bearbeitete Video perfekt und „fertig“ ist. Immer gibt es kleine Einzelheiten, die man noch ändern möchte, oder die nicht richtig gelungen erscheinen. Doch irgendwann kommt immer der Zeitpunkt, an dem man ein Video für fertig bearbeitet erklären sollte – egal, ob aus Zeitgründen oder weil man das Video einfach nicht mehr sehen kann.
Auch für Videos, in denen sich einfach kein Spannungsbogen aufbauen lässt, ist die Vorlage dieser Woche prädestiniert. Anstatt das Publikum plötzlich vor einem schwarzen Bildschirm sitzen zu lassen, kann man das Video mit der „Ende“-Vorlage würdevoll abschließen.
Diese Vorlage ist deshalb für all diejenigen, für die jedes abgeschloßene Video nicht das Ende, sondern einen neuen Start bedeutet – einen neuen Start in ein neues, noch spannenderes und noch interessantes Videoprojekt.
Mehr zum Thema „Ende“ wird in diesen Liedern besungen
Toni Kater „Wo ist das Ende der Welt“
Wesentlich „Das Ende“
Doch wusstet ihr, wieviele „neue Projekte“ es auf YouTube gibt? Ich war selbst überrascht, wie viele Menschen Videos mit dem Namen „neues Projekt“ hochladen:
In dieser Kategorie möchte ich meine persönlichen Lieblingsvorlagen vorstellen – was nicht immer die in der jeweiligen Woche am meisten heruntergeladene Vorlage der DirectorZone sein muss.
Habt ihr persönliche Lieblingsvorlagen? Schickt mir eine E-Mail, vielleicht wird sie dann meine Lieblingsvorlage der Woche.
Es gibt Menschen, die unser Leben begleiten, es prägen und ihm eine Stimme verleihen, ohne dass sie uns persönlich kennen. Michael Jackson war einer dieser Menschen, er schrieb den Soundtrack meiner Kindheit und Jugend. Auch, wenn ich kein richtiger Fan von ihm war, seine Musik begleitete mich durch die Jahre.
Der selbsternannte „King of Pop“ wuchs als „kleiner Bruder“ der Jackson 5 in den 70er Jahren auf und startete in den 80ern seine eigene, traumhaft erscheinende Karriere. Eine von den Medien begleitete Verwirklichung des „American Dream“, der ihn, das achte von insgesamt zehn Kindern eines Kranführers, zum erfolgreichsten und bekanntesten Popmusiker der Welt machte.
Grammys, Platinalben, Nr. 1 Hits, Welttourneen und geschätzte 750 Millionen verkaufte Tonträger. Er hätte glücklich sein können, hatte er doch was viele Menschen sich vom Leben erhoffen – Geld, Ruhm und Ansehen. Doch etwas, uns Normalsterblichen trivial und selbstberständlich Erscheinendes, wurde ihm nie gegönnt – seine Kindheit. Als Kind ein Erwachsener, als Erwachsener ein Kind versuchte er, sich selbst zu finden, indem er sich selbst neu erschuf.
Michael Jackson war der erste „King of Pop“ und wahrscheinlich der letzte. Neben seiner Musik war sicherlich das Medium Fernsehen und der Musiksender MTV maßgeblich für seinen Erfolg verantwortlich. MTV, der Sender, der Musik zum Anschauen bot, die visuelle Interpretation von Liedern ausstrahlte und Liedern eine weitere Dimension verlieh. In Zeiten, in denen das Internet gerade erfunden wurde und keine Clips über YouTube hochgeladen und über Rapishare geteilt werden konnten, war die Musik angesagt, die auf MTV am meisten meisten spielte und zeigte.
Michael Jacksons Marketingmaschinerie wusste diesen Trend zu schätzen und produzierte mit einem Staraufgebot damals teuersten Musikvideos seiner Zeit. Von Regisseuren wie John Landis und Martin Scorese gedrehte Videos verschlangen bis zu 7 Millionen US Dollar Produktionskosten und beschäftigten sich, wie seine Musik, neben „unterhaltenden“ Themen auch mit Gesellschaftskritischem. Songs wie „Black or White“, „Man in the Mirror“, „We are the World“ oder auch „They don´t care about us” gewährleisteten durch ihre sozial- und umweltpolitische Komponente eine noch größere Aufmerksamkeit und Medienpräsenz, die durch passende Musikvideos noch angeheizt wurde.
Er stand im Rampenlicht und verglühte darin. Nicht explosionsartig, doch langsam und stetig sank sein Komet mit einem langen Schweif, wie sich seine Gestalt mit der Zeit langsam aber stetig amorph verformte.
Ewig bleiben werden seine Musik und seine Videos, unabändbar als Soundtrack mit der Jugend einer ganzen Generation verbunden. Danke, Jacko.
Diese Woche ist meine Vorlage der Woche „Wald weg“ von Scoubidou. Eine sehr harmonische Vorlage – die Sonne scheint sanft durch die Baumwipfel auf den irdenen Weg, der sich perspektivisch im Wald verliert. Die Besonderheit dieser Vorlage ist das viereckige Loch mitten auf dem Waldweg. Ein rechteckiger Ausschnitt – wie eine Tür zu einer anderen Dimension ein Wurmloch oder ein Schwarzes Loch.
Neben dem stilvollen Foto imponiert mir diese Woche der Titel der Vorlage – „Wald weg“, was für ein Name! Zunächst erscheint die Alliteration in zwei Wörtern anstatt einem wie ein Schreibfehler, doch bei genauerem Hinschauen offenbart sich eine zweite Bedeutung – denn ist der Wald nicht in der Mitte „weg“? Ein Waldweg, der weg ist. Dafür hat Scoubidou nicht nur den Titel „Vorlage der Woche“, sondern auch den Zusatz „Kreativster Vorlagenname“ verdient.
Waldgrün ins Unbekannte. Egal, ob es sich nun um einen Zugang zu einer anderen Dimension wie in Alice im Wunderland, Stargate oder Sliders handelt, ein Loch im Wald ist ein Loch im Wald (ob nun schwarz oder wurmförmig, darüber lässt sich streiten). Wer von uns möchte nicht wenigstens einmal in die Vergangenheit, die Zukunft oder wenigstens in ein Paralleluniversum reisen?
Doch da das nicht geht – und Paralleluniversen vielleicht nicht die selben, ganz sicher jedoch andere Probleme haben – nutzen wir doch einfach diese Vorlage, um Videos und damit unsere Gegenwart ein wenig interessanter zu gestalten.
Falls ihr euch diese Frage einmal gestellt habt: „Sind Zeitreisen möglich?“:
Wer lieber über den Wipfeln Ruhe sucht, für den könnte der Waldwipfelweg interessant sein – hier gehts zur Webcam für ein wenig Waldfrieden auf dem PC
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In dieser Kategorie möchte ich meine persönlichen Lieblingsvorlagen vorstellen – was nicht immer die in der jeweiligen Woche am meisten heruntergeladene Vorlage der DirectorZone sein muss.
Habt ihr persönliche Lieblingsvorlagen? Schickt mir eine E-Mail, vielleicht wird sie dann meine Lieblingsvorlage der Woche.
PCs halten Einzug in bundesdeutsche Wohnzimmer. Doch was ist, wenn man weiterhin seinen neu erworbenen Plasma-TV benutzen möchte und keine Lust darauf hat, nach Feierabend einen PC zu bedienen?
Wer Filme und Fotos von einer Festplatte auf seinem Fernsehgerät wiedergeben möchte und nach einer einfachen Lösung sucht, der ist mit dem WD TV Media Player gut beraten. Der WD TV Media Player agiert als ein hochauflösender Multimedia-Adapter und verwandelt nach Aussage des Herstellers USB-Laufwerke in einen Festplatten-Media-Player.
2. Videos mit dem Handy aufnehmen – Konkurenz für das … iPhone?
Nach meinem gestrigen Artikel über die Videobearbeitungsfunktionen auf dem neuen iPhone 3G S heute ein Handy, das nicht von sich behauptet, Videos bearbeiten zu können, doch immerhin Videos in 720p aufnehmen kann.
Erinnern wir uns zurück, das neue iPhone umfasst eine 3-Megapixel-Kamera. Die Hi-Vision Cam WOOO von Hitachi verfügt über eine 5-Megapixel-Kamera, DVB-T-Tuner, Wireless Musik und kann bis zu 4 Stunden HD-Material auf einer 8GB microSD-Karte aufnehmen – und ist bereits seit Mai auf dem (japanischen) Markt zu haben. Ob es einen Kompass besitzt und auch als Teleprompter eingesetzt werden kann, ist natürlich fraglich.