Heute ein praktisches Beispiel des Videoschnitts – das Musikvideo zu „Total Eclipse of the Heart“. Als ich es durch Zufall heute auf YouTube gefunden habe, habe ich meinen Augen kaum getraut. So viele Effekte, und was für eine Geschichte (ich wage es nicht, laut zu lachen, aber vielleicht müsst ihr das ja, wenn ihr das Video seht).
Im Moment spiele ich bereits mit dem Gedanken, mindestens die Glühaugen auszuprobieren … eigentlich müsste das doch relativ einfach sein. Ein „Glühaugen“-Bild in PowerDirector als BiB-Objekt in PowerDirector importieren und dann den Bewegungspfad anpassen. Ein Projekt für das Wochenende!
Ich bin gespannt, was ihr von dem Video haltet, kommentiert fleissig zu diesem Meisterwerk des Videoschnitts!
Update vom 14. November: Anscheinend ist das Orginal Musikvideo, auf das ich unten verweise, von Deutschland nicht abspielbar. Versucht deshalb bitte dieses:
CyberLink fordert die Videoschnittt-Gemeinde heraus: Wer ist in der Lage, Partikeleffekte noch besser als im CyberLink Beispielvideo einzusetzen und spannende Special Effects zu erstellen?
Die Teilnahme ist denkbar einfach. Einfach ein Video mit Partikeleffekten mit der Voll- oder Testversion von PowerDirector 8 erstellen, auf YouTube und in die DirectorZone laden – und einreichen.
Einreichen von Videos: 26. Oktober 2009 – 10. Januar 2010
Abstimmungszeitraum: 26. Oktober 2009 – 17. Januar 2010
Bewertung durch die Jury: 18. Januar – 25. Januar 2010
Bekanntgabe der Gewinner: 26. Januar 2010
Die Preise
1. Preis: NVIDIA GeForce GTX 295 Grafikkarte
2. Preis: Western Digital My Book World Edition 1 TB externes Speichersystem
3. Preis: Exklusives Software-Paket mit 4 verschiedenen Anwendungen (PowerDirector 8 Ultra, PowerDVD 9 Ultra, MediaShow 5, YouCam 3)
Auch wer selbst kein Video produzieren möchte, kann abstimmen und hat die Chance, ein Software-Paket mit PowerDirector 8 Ultra, MediaShow 5 und YouCam 3 zu gewinnen!
Das Update fügt der Videoschnitt-Software mehr Dateiunterstützung hinzu und behebt Probleme, die bei einigen Benutzern aufgetreten sind.
Laut CyberLink beinhaltet das Update folgende Verbesserungen:
Verbesserungen:
1. Hardware Encoding lässt sich auch beim Brennen von Discs benutzen
2. Schattendateien werden nun auch für MOV Dateien erstellt
3. In H.264 ausgebene Dateien mit 3D-Übergängen verlieren keine Frames mehr
4. Das Programm läuft weiterhin stabil, auch, wenn die Belichtungsanpassung in „Magic Fix“ ausgewählt, das Video im geteilten Vorschaufenster angesehen und dann der Magic Movie Wizard angewendet wird
5. Nach dem Trimmen von Videos bleibt die Audioanzeige in Wellenform erhalten
6. Die Videoqualität bleibt auch nach dem brennen auf AVCHD Discs erhalten
7. Das Problem läuft weiterhin stabil, auch, wenn Videos mit angewendeter Stabilisierungs- und Beleuchtungs-Optimierung angewendet wurde
Neu hinzugefügt:
1. Ausgabe von 3GPP2-Dateien
2. Brennen von AVCHD-Dateien auf anschließbare Geräte
3. Import von H.264 WTV-Dateien (nur unter Windows 7)
4. Import von Dateien in die Mediendateien über Drag-and-Drag auf Shortcut
5. Import von Divx-Dateien (nur unter Windows 7)
6. Die einzelnen Programmfenster werden automatisch angepasst, wenn die Größe des Programmfensters verändert wird
7. Die PSP wird als neues Profil unterstützt
8. Ausgabe auf Handys (WOOO Videos)
9. AVCHD Videoausgabe mit 24 MB/s Bitrate
Das plötzliche Auftauchen und Verschwinden des „Geists“ lässt sich über zwei BiB-Spuren und verschiedene Videos erreichen.
Wichtig ist, dass ihr zwei Versionen der betreffenden Szene besitzt – einmal ohne „Geist“ und einmal mit ihm. Damit später beide Videos perfekt „übereinander“ passen, nehmt diese Szene am besten mit einem Stativ auf, das sich bei der Aufnahme der beiden Videos exakt an der selben Stelle befinden sollte.
Importiert beide Videos in PowerDirector und positioniert das Video ohne Geist auf der Haupt-Videospur. Zieht dann das Video mit dem Geist auf eine der BiB-Spuren und trimmt es in kurze Abschnitte (wie auf dem Screenshot zu sehen ist, habe ich die kürzest mögliche Dauer gewählt – 0,2 Sekunden). Wiederholt diesen Schritt beliebig oft und positioniert dann die verschiedenen Fragmenten in unregelmässigen Abständen.
Damit der Geist authentischer wirkt, habe ich mich entschieden, ihn etwas „durchsichtig“ erscheinen zu lassen. Dieser Effekt lässt sich über Chroma Keying erreichen. Geht dazu folgendermassen vor:
Doppelklickt auf das Video mit dem Geist (auf der BiB-Spur).
In dem sich dann öffnenden Fenster klickt erst in das Kästchen neben der Pipette und „Chroma Key anwenden“.
Klickt danach auf die Pipette. Ein weiteres Fenster wird sich öffnen.
Hier wählt nun durch einen Klick auf eine bestimmt Stelle (sprich: Farbe) der angezeigten Szene die Farbe aus, die später im Video durchsichtig sein soll. (Wie ihr in meinem Screenshot sehen könnt, habe ich mich für einen etwas dunkleren Ton als die Hautfarbe meines „Geists“ entschieden).
Über den Schieberegler im selben Fenster lässt sich die Intensität des Effekts einstellen.
Mit einem Klick auf „Schließen“ sollten dann die ausgewählten Veränderungen auf das Video angewendet werden.
Was würdet ihr an meinem Geistervideo besser machen? Ich freue mich auf eure Vorschläge.
Nächstes Tutorial: Geisterhafte Bewegungen á la Sadako aus „Ring“
Erstes Tutorial: Der Spiegeleffekt
Gibt es Geister? In meinem neuesten Video geht es um einen Geist … im Aufzug.
Die Garage eines Hochhauses, schlecht beleuchtet. Schnitt. Warten auf den Aufzug im marmorverkleideten Vorraum zur Garage. Untergeschoss B4. Vier, die Zahl des Todes. Die Musik wird intensiver, der Aufzug kommt an. Ein „Bling“, die Türen öffnen sich. Schnitt. Wir befinden uns im spiegelverkleideten Aufzug. Ein Flackern. Dort. Dort! War da etwas? …
Wie geht es aus? Die ganze Geschichte in meinem Kurzvideo, das in den folgenden Artikeln die Grundlage für einen kurzen Workshop zum Schnitt von „Horrorvideos“ sein wird. Viel Spass beim Ansehen!
Kommentiert schon jetzt, was ihr von dem Video haltet und welche Effekte euch interessieren! Wie könnte man das Video noch spukiger machen?