Camcorder-Kaufberatung: Camcorder unterm Weihnachtsbaum

Zugegeben, es ist ein kostspieliges Geschenk, egal, wen man beschenkt – sich oder andere: Ein HDD HD Camcorder (Festplatten-Camcorder, der in High-Definition aufnimmt). Dennoch bieten HD Camcorder Vorteile, die sich nicht von der Hand weisen lassen.

Vergleich High- mit Standard-DefinitionHochauflösende Videos sind vor allem schärfer und schöner. Was geschrieben nach einem billigen Marketingversprechen klingt, ist in Realität unübersehbar und meist ziemlich beeindruckend.

Warum HDD/Festplatten-Camcorder?

Viele Videofilmer und Videoschnittfans werden mir in diesem Punkt vielleicht widersprechen, doch ich persönlich halte Bänder für veraltet, das lästige Vor- und Zurückspulen beim Import nervt und verschwendet unnötig Zeit.

Mit Festplatten-Camcordern ist das anders. Videos werden als Datei auf der Festplatte des Camcorders gespeichert. Die Übertragung vom Camcorder auf den PC funktioniert wie bei MP3-Playern oder Wechsellaufwerken: den Camcorder über USB an den PC anschließen und über den „Arbeitsplatz“ auf die zusätzliche Festplatte zugreifen und weiter verarbeiten.

Die Empfehlung eines bestimmten Modells ist natürlich sehr subjektiv. Viele Hobbyfilmer haben eine Lieblingsmarke, die sie bevorzugen und stellen verschiedene Ansprüche an Camcorder. Ich persönlich finde eine einfache Bedienung und exzellente Bildqualität äusserst wichtig. Deshalb würde meine Wahl auf einen dieser beiden Camcorder fallen. Hier ein kurzer Vergleich:

Sony HDR SR11
Sony HDR SR11+ Mehr Kompressionsformate
+ Bildsensor hat mehr Pixel
+ Blendensteuerung automatisch und manuell
+ S-Video Output
+ Sucher
+ Besseres Display
+ Externe Bedienungselemente

Canon HF10
+ Videoauflösung besser
canon_270_2+ Bessere Shutterzeit
+ Signalverarbeitung besser
+ leichter (380g im Vergleich zu 560g ohne Akku)
+ kleiner und handlicher
+ Auto-Aussteuerung
+ Höhere Auflösung für Fotos

(den ausführlichen Test auf slashCAM findet ihr hier)

 
Bei HD-Videobearbeitung sollte man allerdings auf einige Dinge achten:

  • Die CPU des Videoschnitt-PCs sollte leistungsstark genug sein, um mit HD-Material umgehen zu können. Ab zwei Prozessorkernen wird meiner Meinung nach die Videobearbeitung erst (ent)spannend.
  • Es lohnt sich, sich Gedanken über die Anschaffung einer Grafikkarte mit GPU zu machen, um Rendering-Prozesse auf diese auslagern zu können.
  • Da High-Definition Videodateien natürlich mehr Speicherplatz benötigen als solche in Standardauflösung, sollte zudem genügend Speicherplatz auf dem PC oder Wechsellaufwerken vorhanden sein.
  • Die Bearbeitungssoftware sollte mit HD-Medien umgehen können
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