RIP allen gelöschten und verschwundenen Videoprojektdateien – Ordnung muss sein, wenn Windows aufräumt …

Heute ein Mitleid erheischen wollender Wink mit dem Zeigefinger – der euch zu klugem Sichern ermuntern soll.

Im Laufe der Jahre gewöhnen sich die meisten Videobearbeiter Rituale an, wenn es um  Projekterstellung und -benennung, Clipkatalogisierung und das Speichern der fertigen und unfertigen Videos geht.

Ich selbst habe einen extra Videoschnitt-PC, nur für den Videoschnitt reseviert, um ihn möglichst rein zu halten von anderen Programmen, die einen optimalen Betrieb stören könnten.

Der PC hat zur Zeit eine Festplatte von „nur“  300 GB, auf der ich die neuesten Projekte und Videos speichere – ältere und abgeschlossene Videos kommen auf eine portable Festplatte (1 TB – und dazu noch hübsch anzusehen).

Projekte lege ich nach Jahr und Projektnamen ab, im Projektordner gibt es dann Unterordner wie Projektdateien, Material und Videos. Im Ordner „Projektdateien“ speichere ich die PowerDirector Projektdateien – mehrere, um wichtige Schritte im Erstellungsprozess zu dokumentieren zu können und immer wieder auf ältere Versionen schnell zurückgreifen zu können.
Der „Material“-Ordner lohnt sich, um alle benötigten Materialien wie einzelne Videos, Fotos, Bilder, Sound etc griffbereit zu haben – ohne lange Suchen zu müssen.
In den „Videos“-Ordner kommen am Ende dann die fertig gerenderten Videos, benannt nach der Version des jeweiligen Videoprojektes.

Speichern der Videoprojekte

Lange Rede, kurzer Sinn. Nachdem ich nun jahrelang meinem eigenen System treu geblieben bin, war ich am letzten Wochenende in Eile und wollte unbedingt ein Video fertigstellen. Faul, wie ich war, habe ich alle Dateien auf das Windows Desktop „geschmissen“ und munter mein Video bearbeitet. Zwischendurch habe ich meine Projekte gespeichert – wie alles andere natürlich aufs Desktop. Mein Plan war, zuerst das Video fertig zu bekommen und dann alle benötigten Dateien in den richtigen Ordner zu exportieren.

Hätte ich das doch nur getan.

Mit viel Einsatz habe ich das Video sogar noch am Wochenende fertigstellt, gerendert und verschickt. Doch als ich heute morgen wollte das Video in ein anderes Format rendern wollte, bekam ich die Rechnung für meine „Unordnung“ präsentiert. Mein Desktop war leer – und bleibt es auch, die Videoprojektdateien und mein Video sind vom Desktop verschwunden. Danke, Microsoft.   

Deshalb ein Rat, den ihr wahrscheinlich wie ich schön öfter gehört habt:

  • Speichert wichtige Dateien NICHT auf dem Desktop, sondern nehmt euch die Zeit, eure Videoprojekte sauber anzulegen und zu speichern.  

    Die extra Minuten am Wochenende hätten sich jetzt bereits ausgezahlt.

Ruhe in Frieden, Videoprojekt.

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4 Antworten zu “RIP allen gelöschten und verschwundenen Videoprojektdateien – Ordnung muss sein, wenn Windows aufräumt …

  1. So kann es gehen.

    Dabei hat PowerDirector die hübsche Funktion „Datei / Exportieren“ um ganze Projekte mit dem Zubehör zu sichern.

  2. Pingback: CyberLink PowerDirector 7 Tutorial: Videobearbeitung auf mehreren PCs – Videoprojekte exportieren und sichern « Mein Video-Reisetagebuch

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