Der Geist im Aufzug – Spukvideo-Workshop – Tutorial 2: Der flackernde Geist

Das plötzliche Auftauchen und Verschwinden des „Geists“ lässt sich über zwei BiB-Spuren und verschiedene Videos erreichen.

Wichtig ist, dass ihr zwei Versionen der betreffenden Szene besitzt – einmal ohne „Geist“ und einmal mit ihm. Damit später beide Videos perfekt „übereinander“ passen, nehmt diese Szene am besten mit einem Stativ auf, das sich bei der Aufnahme der beiden Videos exakt an der selben Stelle befinden sollte.

Importiert beide Videos in PowerDirector und positioniert das Video ohne Geist auf der Haupt-Videospur. Zieht dann das Video mit dem Geist auf eine der BiB-Spuren und trimmt es in kurze Abschnitte (wie auf dem Screenshot zu sehen ist, habe ich die kürzest mögliche Dauer gewählt – 0,2 Sekunden). Wiederholt diesen Schritt beliebig oft und positioniert dann die verschiedenen Fragmenten in unregelmässigen Abständen.

Geist im Aufzug - Timeline

Damit der Geist authentischer wirkt, habe ich mich entschieden, ihn etwas „durchsichtig“ erscheinen zu lassen. Dieser Effekt lässt sich über Chroma Keying erreichen. Geht dazu folgendermassen vor:

  1. Doppelklickt auf das Video mit dem Geist (auf der BiB-Spur).
  2. Chroma KeyingIn dem sich dann öffnenden Fenster klickt erst in das Kästchen neben der Pipette und „Chroma Key anwenden“.
  3. Klickt danach auf die Pipette. Ein weiteres Fenster wird sich öffnen.
  4. Hier wählt nun durch einen Klick auf eine bestimmt Stelle (sprich: Farbe) der angezeigten Szene die Farbe aus, die später im Video durchsichtig sein soll. (Wie ihr in meinem Screenshot sehen könnt, habe ich mich für einen etwas dunkleren Ton als die Hautfarbe meines „Geists“ entschieden).
  5. Über den Schieberegler im selben Fenster lässt sich die Intensität des Effekts einstellen.
  6. Mit einem Klick auf „Schließen“ sollten dann die ausgewählten Veränderungen auf das Video angewendet werden.

Chroma Keying Assistent in PowerDirector 8

Was würdet ihr an meinem Geistervideo besser machen? Ich freue mich auf eure Vorschläge.

Nächstes Tutorial: Geisterhafte Bewegungen á la Sadako aus „Ring“
Erstes Tutorial: Der Spiegeleffekt

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