Archiv der Kategorie: Technologie

USB 3.0 – Der neue Geschwindigkeitsrausch kurz erklärt

Das „SuperSpeed“ USB ist derzeit in aller Munde – heute möchte ich kurz erklären, warum es auch für uns Videoschnitt-Begeisterte eine angenehme Neuerung ist, die uns viel Zeit ersparen könnte. Dazu ist natürlich nötig, dass bald mehr Festplatten, Camcorder und PCs mit USB 3 Anschlüssen auf den Markt kommen, dennoch ist es gut, schon jetzt zu wissen, was sich hinter der Technologie verbirgt.

5 Vorzüge von USB 3.0

1. USB 3.0 ist durch seine Übertragungsrate von 4,8 Gbit/s zehn Mal schneller als USB 2.0, das es nur auf maximale 480 Mbit/s bringt. Die Übertragung eines 25 GB großen HD-Videos wird so von 17 Minuten auf nur 70 Sekunden reduziert.

2.Die Stromstärke wurde von 500 mA auf 900 mA erhöht. Damit lassen sich Geräte mit mehr Strombedarf über nur ein Kabel anschließen.

3. USB 3.0 ist abwärtskompatibel, die meisten USB 2.0 Geräte lassen sich auch über den neuen SuperSpeed Standard verbinden – und sind in manchen Fällen sogar deutlich schneller. Ältere Treiber sind bis auf Einzelfälle weiter einsetzbar.

4. Ein neuer Stromsparmodus schaltet bei Inaktivität auf ein niedrigeres Energielevel, der ursprüngliche Level kann jedoch auch schnell wieder reaktiviert werden.

5. USB 3.0 ist in der Lage, Daten im Dual Simplex-Verfahren zu übertragen. Das bedeutet, dass Daten gleichzeitig von PC und dem angeschlossenen Gerät sowohl empfangen, als auch gesendet werden können.

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, sobald die ersten Camcorder oder auch andere Geräte mit USB 3.0 auf den Markt kommen.

DivX 8 zum gratis Download bei Chip.de

Für alle Videoschnitt-Begeisterten, die immer auf der Suche nach den neuesten Codecs sind und oft H.264 und AAC Videos erstellen möchten, ist DivX 8 genau das Richtige. Auch nach Ablauf der Testperiode erstellt die bei Chip.de erhältliche Version weiter Videos und packt diese in das .mkv-Format.

Hier geht es zum Download

CeBIT 2010 – 3D – Was war, was kommt

Das letzte Jahr – in der Zeitrechung von CeBIT zu CeBIT – dominierte wie im Jahr zuvor eigentlich vor allem ein Thema die Software-Entwicklung und die Videowelt: High-Definition. In diesem Jahr verschob sich der Fokus (endlich).

Die Akzeptanz von High-Definition ist inzwischen sehr viel breiter und HD ist auf dem Weg, ein Mainstream-Produkt zu werden. Um salopp in den Worten von „Crossing The Chasm“ zu sprechen, sollte der Sprung vom Produkt für Freaks zum echten Nischenprodukt für die Allgemeinheit also erfolgreich geschafft sein. Was kommt nun?

Ein Fokus, wenn nicht der Fokus schlechthin, war auf der diesjährigen CeBIT das Thema 3D. Obwohl es die 3D-Technik schon etwas länger gibt, hat sie wohl erst der Film „Avatar“ von James Cameron aus ihrem Nischendasein geholt und sie für den Otto-Normal-Verbraucher zugänglich gemacht. 3D kannten wir vor allem vom Holodeck auf dem Raumschiff Enterprise („Beam me up, Scotty“ – obwohl er das bekanntlich nie gesagt hatte) und aus anderen Zukunftsfilmen, in denen Wissenschaftler, Polizisten und andere Schöngeister dem schnöden Papier in 2D entfliehen wollten.

Zwar sind es nun erst Filme, die in 3D angesehen werden können, doch an der Entwicklung von Projektoren zur Darstellung von anderen Dingen wie reinen Filmen wird bereits fieberhaft gearbeitet. Bereits jetzt gibt es 3D-Scanner und Simulatoren, es stellt sich jedoch die Frage, wann diese Technologien auf dem Markt für Endverbraucher ankommen werden. Ich war überrascht, als ich Shutter-Brillen zur Wiedergabe von Filmen und Spielen in 3D testete, wie real die Darstellung war. Ursprünglich hatte ich 3D als einen Hype abgetan, der sich aus der Absenz wirklich spannender Themen heraus entwickelt hatte, doch ich muss sagen, dass ich beeindruckt war.

Dennoch stellt sich die Frage, warum die diesjährige CeBIT einen schalen Nachgeschmack hinterlassen hat. Vielleicht, weil wir Produkte aus der Zukunft schon viel zu sehr gewöhnt sind, als dass wir uns im Alltag über sie wundern könnten. Schade eigentlich.

Zum Diskutieren: Wann denkt ihr, wird 3D auch in der privaten Videoaufnahme und -bearbeitung ein Thema werden?

Videoschnitt wie in der Werbung – Der Tilt-Shift-Effekt wiederbelebt von der Deutschen Telekom

Georg aus dem CyberLink-Board hat ein interessantes Thema aufgebracht: Die neue Werbung der neuen Telekom. Ausgelegt als neue Nachhaltigkeitskampagne, zeigt ein neuer Werbespot Deutschland als Modelleisenbahnlandschaft.

Wie sich Videos im Modelleisenbahnstil mit PowerDirector 8 selbst erstellen lassen, diskutiert Georg gerade in seinem Forum mit anderen Mitgliedern. Um einen möglichst drastischen Unterschied zum Original zu erzielen, gibt es einige Grundanforderungen für das Video, auf das der Tilt-Shift-Effekt angewendet werden soll. Unter anderem:

– eine erhöhte Perspektive
– keinen Vordergrund
– Bewegung im Bild wäre schön

Wie das ganze in PowerDirector 8 dann umgesetzt wird, verrät Georg in seinem Forum.

Gefällt euch der Effekt? Was haltet ihr vom „Millionen fangen an“ Video? Diskutiert hier!

Hardware-Neuigkeiten am Freitag: Spritzwassergeschützter Mini-„Camcorder“ von Medion

Medion Life 47000 VideokameraAb sofort ist die neue Medion Life S47000 Videokamera auf dem deutschen Markt erhältlich. Letzte Woche hatte ich über die Videoaufnahmemöglichkeiten des neuen iPod nano geschrieben – und schon ist das nächste Aufnahmewunder im Kleinformat erhältlich.

Obwohl man bekanntlich Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann, bin ich versucht, den iPod mit der Medion Life S47000 Videokamera zu vergleichen. Zwei miniformatige Aufnahmegeräte, die Musik abspielen und Videos  im H.264-Format aufnehmen. Leider sind das auch die einzigen Gemeinsamkeiten, die beide Geräte haben.

Die Medion Life S47000 Videokamera ist nämlich spritzwassergeschützt, verfügt über einen CMOS-Sensor und sowohl über einen HDMI-, analog Video- und einen USB-Ausgang/Anschluss. Ohne Akku wiegt das Gerät bereits 85 Gramm (im Vergleich zu den 36,4 Gramm des iPod nano), der interne Speicher beträgt gerade einmal 128 MB – ist allerdings über eine nicht mitgelieferte SD-Karte erweiterbar. Dafür beträgt die Videoauflösung 1280 x 720 Pixel / 720p, was wiederum ein Pluspunkt ist.   

Mein Fazit: Eine spritzwassergeschützte Minikamera ist ein interessanter Ansatz, doch auch hier stellt sich mir die Frage, warum man nicht einfach ein neues Handy oder einen hochwertigen Camcorder kaufen sollte. Handys sind selten spritzwassergeschützt, das gebe ich zu – doch wer nimmt wirklich Videos in einem kleinen Format UND in nasser Umgebung auf?

Ich freue mich auf eure Erklärungen und Kommentare.

Hier mehr Informationen über die Medion S47000 Videokamera: Produktbeschreibung auf medion.de

 
Copyright des oben abgebildeten Bildes bei MEDION AG.

Hardware-Review: Der neue iPod nano als Immer-dabei-Videokamera – Videoaufnahme in Sepia

Diese Woche startete Apple seine iPod nano 4G Offensive. Nachdem ich mich das letzte Mal mit dem iPhone als Videoschnittgerät auseinander gesetzt hatte, möchte ich heute näher auf die Möglichkeiten eines iPod nano zur Aufnahme von Videos eingehen.

„nano macht Video.“

Apple iPod nano. "nano macht Video." Copyright Apple.… titelt Appel auf seinen iPod nano Produktseiten. Da heutzutage fast jedes Handy Videos in guter oder besserer Qualität aufnehmen kann und iPods, die nur Musik
(Bild: Copyright Apple)                                                         wiedergeben können, mit der Zeit langweilig werden würden (jeder Produkt-Lebenszyklus steuert ja schließlich einmal seinem Ende entgegen), hat Apple also nun auch seinem beliebten Musikplayer eine Videokamera spendiert.

Und was für eine! Während das iPhone über eine Kamera mit 3 Mio. Megapixeln besitzt, nimmt der iPod nano H.264 Videos in einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln auf. Immerhin Videos im H.264-Format – doch bei einer Auflösung von 640 x 480 nutzt das auch nicht viel. Ernsthaft, auch die billigsten Handys, die zur Zeit in Zusammenhang mit einem Vertrag auf dem Markt zu haben sind, verfügen bereits über mindestens 2 Megapixel.

Neben der Kamerabeschreibung, liefern liefern uns die Produktseiten auch zur Kamerabenutzung eine nützliche Beschreibung:

„Blätter durch das Menü zur Videokamera und schon kannst du Videos im Hoch- oder Querformat aufnehmen – ideal zum Mailen oder Posten auf Facebook oder MobileMe. Mit dem integrierten Mikro kannst du auch Ton aufnehmen. Wenn du dann dein Video auf dem iPod nano abspielst, hörst du den Ton gleich dazu. Damit wird dein Immer-dabei-Musikplayer zur Immer-dabei-Videokamera.“

Interessant ist der Hinweis, Videos im Hoch- und Querformat aufnehmen zu können – auf den ersten Blick hielt ich das für selbstverständlich. Wer würde von sich aus nicht auf die Idee kommen, eine Kamera entweder ins Hoch- oder Querformat zu drehen? Doch hier habe ich wohl aus Sicht eines Hobby-Videoschneiders gedacht und mich nicht in die Situation eines jungen, hippen Menschen mit iPod nano versetzt, der keine Zeit für die Bearbeitung verschwenden möchte, sondern Videos schnellstmöglichst auf YouTube oder Facebook laden möchte. Gerade deshalb wurden wohl auch 15 Videoeffekte in den iPod integriert, die man direkt während der Aufnahme „einschalten“ kann. Interessant. Genauso interessant ist zudem, dass der iPod nano nicht nur das Video selbst, sondern auch dessen Audio abspielen kann.

Mein Fazit: Wer nach einem Musikplayer sucht, der einen guten Klang hat und stylish aussieht, für den ist die neue Generation des iPod nano bestimmt das Richtige. Wer sich allerdings das neue Modell nur wegen der Kamera kaufen möchte, sollte sich doch besser einfach ein neues Handy holen – mit dem kann man dann sogar telefonieren.

Erste Reaktionen zur Videoschnitt-Software CyberLink PowerDirector 8

Digital Living
„Fazit: Die Videobearbeitungsoftware ist für diese Preislage schlicht hervorragend.“
Digital Living Bewertung: 6 von 6 möglichen Sternen

(Digital Living, David Lee 03.08.2009)

Chip.de (Download-Sektion)
Fazit: PowerDirector ist ein sehr gutes Video-Produktions-Paket für Hobby-Filmer.“

(chip.de, 03.08.2009)

ZDNet.de

Golem.de

Digitalfernsehen.de

Für alle Interessierten hier noch einmal der Link zur kostenlosen Testversion von PowerDirector 8

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