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Videoschnitt und Videoeffekte in den 80er Jahren – Bonnie Tylors „Total Eclipse of the Heart“

Videoschnitt und Videoeffekte in den 80er JahrenHeute ein praktisches Beispiel des Videoschnitts – das Musikvideo zu „Total Eclipse of the Heart“. Als ich es durch Zufall heute auf YouTube gefunden habe, habe ich meinen Augen kaum getraut. So viele Effekte, und was für eine Geschichte (ich wage es nicht, laut zu lachen, aber vielleicht müsst ihr das ja, wenn ihr das Video seht).

Im Moment spiele ich bereits mit dem Gedanken, mindestens die Glühaugen auszuprobieren … eigentlich müsste das doch relativ einfach sein. Ein „Glühaugen“-Bild in PowerDirector als BiB-Objekt in PowerDirector importieren und dann den Bewegungspfad anpassen. Ein Projekt für das Wochenende!

Ich bin gespannt, was ihr von dem Video haltet, kommentiert fleissig zu diesem Meisterwerk des Videoschnitts!

Update vom 14. November: Anscheinend ist das Orginal Musikvideo, auf das ich unten verweise, von Deutschland nicht abspielbar. Versucht deshalb bitte dieses:

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Videowettbewerb „Die Herausforderung“ – Video einreichen und tolle Preise gewinnen!

Video-Wettbewerb "Die Herausforderung" - Video einreichen und tolle Preise gewinnen!CyberLink fordert die Videoschnittt-Gemeinde heraus: Wer ist in der Lage, Partikeleffekte noch besser als im CyberLink Beispielvideo einzusetzen und spannende Special Effects zu erstellen?

Die Teilnahme ist denkbar einfach. Einfach ein Video mit Partikeleffekten mit der Voll- oder Testversion von PowerDirector 8 erstellen, auf YouTube und in die DirectorZone laden – und einreichen.

Das Video mit den meisten Stimmen gewinnt!

Hier geht’s direkt zum Videowettbewerb „Die Herausforderung“

Der Zeitraum des Wettbewerbs:

  • Beginn: 26. Oktober 2009
  • Einreichen von Videos: 26. Oktober 2009 – 10. Januar 2010
  • Abstimmungszeitraum: 26. Oktober 2009 – 17. Januar 2010
  • Bewertung durch die Jury: 18. Januar – 25. Januar 2010
  • Bekanntgabe der Gewinner: 26. Januar 2010

Die Preise

1. Preis: NVIDIA GeForce GTX 295 Grafikkarte
2. Preis: Western Digital My Book World Edition 1 TB externes Speichersystem
3. Preis: Exklusives Software-Paket mit 4 verschiedenen Anwendungen (PowerDirector 8 Ultra, PowerDVD 9 Ultra, MediaShow 5, YouCam 3)

Auch wer selbst kein Video produzieren möchte, kann abstimmen und hat die Chance, ein Software-Paket mit PowerDirector 8 Ultra, MediaShow 5 und YouCam 3 zu gewinnen!

Stellt euch der Herausforderung!

PowerDirector 8 Testversion gratis herunterladen

Gratis Patch / Update für PowerDirector 8 ab sofort downloadbar

Ab heute steht ein neues Update für PowerDirector 8 auf der CyberLink Website zum Download bereit.

Das Update fügt der Videoschnitt-Software mehr Dateiunterstützung hinzu und behebt Probleme, die bei einigen Benutzern aufgetreten sind.

Laut CyberLink beinhaltet das Update folgende Verbesserungen:

Verbesserungen:

1.  Hardware Encoding lässt sich auch beim Brennen von Discs benutzen
2.  Schattendateien werden nun auch für MOV Dateien erstellt
3.  In H.264 ausgebene Dateien mit 3D-Übergängen verlieren keine Frames mehr
4.  Das Programm läuft weiterhin stabil, auch, wenn die Belichtungsanpassung in „Magic Fix“ ausgewählt, das Video im geteilten Vorschaufenster angesehen und dann der Magic Movie Wizard angewendet wird
5.  Nach dem Trimmen von Videos bleibt die Audioanzeige in Wellenform erhalten
6.  Die Videoqualität bleibt auch nach dem brennen auf AVCHD Discs erhalten
7.  Das Problem läuft weiterhin stabil, auch, wenn Videos mit angewendeter Stabilisierungs- und Beleuchtungs-Optimierung angewendet wurde

  Neu hinzugefügt: 

1.  Ausgabe von 3GPP2-Dateien
2.  Brennen von AVCHD-Dateien auf anschließbare Geräte
3.  Import von H.264 WTV-Dateien (nur unter Windows 7) 
4.  Import von Dateien in die Mediendateien über Drag-and-Drag auf Shortcut  
5.  Import von Divx-Dateien (nur unter Windows 7)
6.  Die einzelnen Programmfenster werden automatisch angepasst, wenn die Größe des Programmfensters verändert wird
7.  Die PSP wird als neues Profil unterstützt
8.  Ausgabe auf Handys (WOOO Videos)
9.  AVCHD Videoausgabe mit 24 MB/s Bitrate

Download des Updates (Patches)

Kostenlose Testversion von PowerDirector 8

Der Geist im Aufzug – Spukvideo-Workshop – Tutorial 2: Der flackernde Geist

Das plötzliche Auftauchen und Verschwinden des „Geists“ lässt sich über zwei BiB-Spuren und verschiedene Videos erreichen.

Wichtig ist, dass ihr zwei Versionen der betreffenden Szene besitzt – einmal ohne „Geist“ und einmal mit ihm. Damit später beide Videos perfekt „übereinander“ passen, nehmt diese Szene am besten mit einem Stativ auf, das sich bei der Aufnahme der beiden Videos exakt an der selben Stelle befinden sollte.

Importiert beide Videos in PowerDirector und positioniert das Video ohne Geist auf der Haupt-Videospur. Zieht dann das Video mit dem Geist auf eine der BiB-Spuren und trimmt es in kurze Abschnitte (wie auf dem Screenshot zu sehen ist, habe ich die kürzest mögliche Dauer gewählt – 0,2 Sekunden). Wiederholt diesen Schritt beliebig oft und positioniert dann die verschiedenen Fragmenten in unregelmässigen Abständen.

Geist im Aufzug - Timeline

Damit der Geist authentischer wirkt, habe ich mich entschieden, ihn etwas „durchsichtig“ erscheinen zu lassen. Dieser Effekt lässt sich über Chroma Keying erreichen. Geht dazu folgendermassen vor:

  1. Doppelklickt auf das Video mit dem Geist (auf der BiB-Spur).
  2. Chroma KeyingIn dem sich dann öffnenden Fenster klickt erst in das Kästchen neben der Pipette und „Chroma Key anwenden“.
  3. Klickt danach auf die Pipette. Ein weiteres Fenster wird sich öffnen.
  4. Hier wählt nun durch einen Klick auf eine bestimmt Stelle (sprich: Farbe) der angezeigten Szene die Farbe aus, die später im Video durchsichtig sein soll. (Wie ihr in meinem Screenshot sehen könnt, habe ich mich für einen etwas dunkleren Ton als die Hautfarbe meines „Geists“ entschieden).
  5. Über den Schieberegler im selben Fenster lässt sich die Intensität des Effekts einstellen.
  6. Mit einem Klick auf „Schließen“ sollten dann die ausgewählten Veränderungen auf das Video angewendet werden.

Chroma Keying Assistent in PowerDirector 8

Was würdet ihr an meinem Geistervideo besser machen? Ich freue mich auf eure Vorschläge.

Nächstes Tutorial: Geisterhafte Bewegungen á la Sadako aus „Ring“
Erstes Tutorial: Der Spiegeleffekt

Spuk im Aufzug – Übernatürlicher Videoschnitt

Gibt es Geister? In meinem neuesten Video geht es um einen Geist … im Aufzug.

Übernatürlicher VideoschnittDie Garage eines Hochhauses, schlecht beleuchtet. Schnitt. Warten auf den Aufzug im marmorverkleideten Vorraum zur Garage. Untergeschoss B4. Vier, die Zahl des Todes. Die Musik wird intensiver, der Aufzug kommt an. Ein „Bling“, die Türen öffnen sich. Schnitt. Wir befinden uns im spiegelverkleideten Aufzug. Ein Flackern. Dort. Dort! War da etwas? …

Wie geht es aus? Die ganze Geschichte in meinem Kurzvideo, das in den folgenden Artikeln die Grundlage für einen kurzen Workshop zum Schnitt von „Horrorvideos“ sein wird. Viel Spass beim Ansehen!

Kommentiert schon jetzt, was ihr von dem Video haltet und welche Effekte euch interessieren! Wie könnte man das Video noch spukiger machen?

Meine Vorlage der Woche – Rot, rot, rot sind alle meine … Cabrios

"Coche rocho" gratis Videoschnitt-Vorlage aus der DirectorZoneDiese Woche geht meine Vorlage der Woche abermals auf einen Vorschlag von Gabriela aus Berlin zurück. „COCHE ROJO“ von manchega aus Spanien vereint simples Design mit einem ansprechenden, von mir bisher vernachlässigten Thema: Autos.

Gabriela begründet Ihre Wahl dieser Vorlage folgendermaßen: „Es lassen sich hier die vielfältigsten Anlässe einbauen: Urlaub, Familie, Wochenendausflug, neues Auto, Flitterwochen, neue oder alte Liebe und vieles mehr … Schön ist dieses einfache Darstellung, die sich gut von naturalistischen Einblendungen abhebt.“ Gegensätze sind wie bekanntlich anziehend – und zusammen mit dieser Vorlage werden auch Videos von grünen Wiesen ein Hingucker.

Zurück zum Thema „Autos“. Ich hatte mir persönlich noch nie diese Frage gestellt, doch über Google fand ich eine spannende Diskussion: Stimmt es, dass kleine rote Autos Frauenautos sind? Warum sollten rote Autos Frauenautos sein? Bei kleinen roten Autos denke ich eher an kleine schicke Ferraris und Maserattis, die sich röhrend ihren Weg durch den Stadtverkehr bahnen – oder schnittige Alfa Romeos, die auf kurvigen Küstenstrasse an der Cote Azur der Sonne entgegen brausen. Wie in „Über den Dächern von Nizza“. (Das Cabriolet in dem Grace Kelly Ihre blonden Locken in den Wind hält – ein Sunbeam Alpine – ist nämlich himmelblau. Komisch, dass es in meiner Erinnerung rot ist … vielleicht, weil ich eine Frau bin?)

Männer, Frauen, Autos, Farben. Manchmal ist es überraschend, wieviele Stolpersteine es bei der Auswahl einer Vorlage der Woche gibt. Wollen wir hoffen, dass Männer diese Vorlage auch trotz der Farbe des Autos benutzen werden.

Die Cabrioszene aus „Über den Dächern von Nizza“ (die Musik ist vielleicht nicht ganz passend, ich gebe es zu)

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In dieser Kategorie möchte ich meine persönlichen Lieblingsvorlagen vorstellen – was nicht immer die in der jeweiligen Woche am meisten heruntergeladene Vorlage der DirectorZone sein muss.

Habt ihr persönliche Lieblingsvorlagen? Schickt mir eine E-Mail, vielleicht wird sie dann meine Lieblingsvorlage der Woche.

Digitalisierte Realität. Verändern Videos die Art und Weise, wie wir unsere (Um)Welt wahrnehmen?

Digitalisierte Realität. Videoreisetagebuch unseres Lebens?In letzer Zeit beschäftigt mich die Frage, wie sehr und ob Videos Einfluss auf unser Leben, unsere Lebensqualität und unsere Erinnerung haben. Leben wir in einer videogesteuerten Welt? Erinnern wir uns basierend auf digitalen Gedächtnisstützen, oder aber prägen diese Gedächtnisstützen unsere Erinnerung so sehr, dass wir alles, das nicht in digitaler Form vorliegt, vergessen?

Videokameras und Geräte mit einer Möglichkeit zur Videoaufnahme werden immer universeller, immer zahlreicher, immer billiger. Was früher einigen Wenigen aufgrund des hohen Preises für Camcorder vorbehalten war, entwickelte sich in letzter Zeit zur Massenware. Jede neue Digitalkamera und sogar Handies verfügen über die Möglichkeit, kürzere oder längere Videos aufzunehmen. Was wir dann mit diesen Videos machen, bleibt uns selbst überlassen.

Entweder lassen wir sie nach der Aufnahme auf einem Speichermedium jeglicher Art „verstauben“ oder aber wir bearbeiten und verschicken sie, laden es auf YouTube, brennen es auf DVD – die Möglichkeiten sind immens. Größere Speichermedien sowie immer billigere und bessere Kameras ermöglichen es uns, mehr Videos in immer besserer Auflösung aufzunehmen.

Während früher unscharfe, farblich verfälschte Fotos unsere Fantasie und auch unsere Erinnerung angeregt haben, gleichzeitig Kunstwerk und Gedächtnissstütze waren, bilden die heutigen Geräte aufgrund neuester Technologien die Wirklichkeit detailgetreu, rational und kalt ab. Jede Lachfalte, jeder unverhohlene Blick und jede Unperfektheit unserer Mitmenschen wird so für immer gespeichert und damit in unser Gedächtnis gebrannt.

Fotografieren wir auf Reisen – oder reisen wir, um zu fotografieren?

Vor Jahren las ich „The Beach“ von Alex Garland, die Romanvorlage zu gleichnamigem Film. Das Buch an sich war eher mittelmässig, doch ein einziger Kommentar des Protagonisten, eines Rucksacktouristen, blieb mir über die Jahre im Gedächtnis. Auf die Frage, warum er reise, wenn er keine Fotos machen würde, antwortete der Rucksackreisende, dass wenn er Fotos machen würde, er sich später allein an die fotografierten Szenen, nicht jedoch an alle anderen Dinge und Orte erinnern könne. Da er sich an alles, das er gesehen habe, erinnern wolle, würde er nie Fotos machen. Fotografieren wir auf Reisen – oder reisen wir, um zu fotografieren?

Videoüberflutete Welt.

YouTube veränderte die Internetwelt. Das exhibitionistische Web 2.0 existierte bereits bevor Google die populäre Videoplattform kaufte, doch erst mit dieser Übernahme bot sich einer großen Menge Menschen der Anreiz und die Möglichkeit, eigene Videos einem Millionenpublikum zu zeigen. Videos im Internet anzuschauen war vor YouTube etwas für Freaks, Halbwüchsige oder Pornoliebhaber. In Zeiten des „neuen“ Internet ist es ein Lebensstil. Wer auf Video gebannt ist oder Videos aufnimmt, lebt.

Alles Digitale ist real, Reales bedeutet nichts, wenn es nicht digitalisiert wurde.

Wieviel sind unser alltägliches Leben und unsere Reisen in diesem Zusammenhang noch wert? Heutzutage muss man nicht mehr reisen, um fremde Orte zu sehen, denn auf YouTube ist von fast jedem Ort der Erde ein Video zu finden. Was bedeutet das wiederum für unsere Erwartungen an das Reisen an sich? Werden wir andere Länder, Kulturen und Orte anders wahrnehmen, weil wir sie, wenn wir uns zum ersten Mal real dort befinden, zuvor bereits digital besucht haben?

Früher besaßen wir vergleichweise wenige digitale Abbildungen der Menschen, die uns etwas bedeuten – manchmal begleitete einen Menschen ein einziges Foto ein Leben lang. Heute produzieren wir nicht nur Stunden, sondern Jahre an Videomaterial und füllen nicht nicht nur Gigabyte-, sondern Terrabyte-grosse Speichermedien mit Momentaufnahmen unseres Leben.

Warum?

Warum nehmen wir Videos auf? Eine ketzerische Frage auf einem Videoschnitt-Blog. Ich persönlich benötige visuelle Gedächtnisstützten, habe Angst, zu vergessen, wenn ich Menschen und Orte nicht digitalisiert habe. In dieser visuell dominierten Zeit fällt es mir schwer, mich ohne Bilder, bewegt oder unbewegt, über große Zeitspannen hinweg zu erinnern.

Werden wir es schaffen, Erinnerung auch ohne ständig abrufbare Visualisierungen bewahren zu können? Vielleicht ist das eine der großen Herausforderungen unserer Generation. Den Augenblick zu genießen und sich dessen bewusst zu sein.