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Carmen ist zurück – und mit ihr die Vorlage der Woche: Ein Toast auf das Neue Jahr

Lange ist mein letzter Artikel her und viel ist seither passiert. Ich hatte eine Schnitzeljagd versprochen, doch aus Zeitmangel habe nicht nur nicht geschafft, diese weiterzuführen, als auch überhaupt einen Artikel zu schreiben. Zeit wurde während des letzten Monats ein knappes Gut.

In meinem letzten Artikel hatte ich von persönlichen Veränderungen und Reisen erwähnt. Die persönlichen Veränderungen waren, dass ich beschloss, nach vielen Jahren auf Taiwan wieder in Deutschland leben zu wollen. Die Reisen führten mich zunächst nach Japan und dann nach – wer hätte es gedacht – Deutschland. Das Bild im letzten Artikel war die „Rainbow Bridge“ in Tokyo. Gerne hätte ich mehr Fotos gezeigt, auch aus Deutschland, doch leider hat mir dazu die Zeit gefehlt.

Jeder von euch, der in der letzten Zeit umgezogen ist, wird wissen, wie viel Mühe ein Umzug bedeutet. Von Taiwan nach Deutschland zu ziehen war noch eine Steigerung. In viereinhalb Jahren hatten sich mehr Dinge angesammelt, als ich zunächst geschätzt hatte (aber geht es nicht Jedem so? Vollgeräumte Keller sehen eigentlich nie so voll aus, wie sie in Wirklichkeit sind …) Alles musste aussortiert, in Kisten gepackt und dann verschickt werden. Per Schiff, jede Kiste einzeln – ich hoffe, dass nach zwei Monaten die ersten Kisten endlich eintreffen werden.

In Deutschland ging der Stress natürlich weiter. Als erstes musste eine Wohnung gesucht und gefunden werden, die dann natürlich auch eingerichtet werden musste. Einige Sachen hatte ich vor meinem Umzug nach Taiwan bei meinen Eltern eingelagert, doch es waren weniger, als ich in Erinnung gehabt hatte. Es folgten also einige Einkäufe bei IKEA und jede Art von bürokratischen Hürden. Ich hätte nie gedacht, dass es so viele Amtsschritte benötigt, wieder wie ein „normaler“ Deutscher in Deutschland leben zu können.

Als ich dann dachte, dass ich mich halbwegs in Deutschland eingerichtet (von einleben kann nur halbwegs die Rede sein) hatte, fingen weitere Probleme an. Mein Auto ging kaputt, ich musste mit dem Zug zur Arbeit fahren. Dadurch verringerte sich die Zeit, die ich abends zum Schreiben eines Artikels hätte nutzen können, natürlich drastisch.

Doch egal, was in den letzten Wochen passiert ist, letztendlich kann ich nun sagen: Ich bin wieder da – nicht in meinem Revier, aber vielleicht wird es das noch.

Zur Feier des Tages möchte ich deshalb „GoodOpenChampagneAna anaaipr aus Fuengirola Malaga/Spanien zu meiner Vorlage der Woche küren. Lasst uns anstoßen auf das Neue Jahr, einen neuen Lebensabschnitt und hoffentlich auf mehr neue Artikel. Ich würde mich freuen, auch in diesem Jahr wieder viel von euch zu hören!

Tolle Weihnachtsgeschenke, (fast) kostenlos

diashow_present_webGeben wir es doch zu, manchmal stellt uns Weihnachten vor kaum lösbare Aufgaben. Jahr für Jahr haben unsere Mitmenschen gewisse Ansprüche an unsere Geschenke:

  • Wir sollen das Geschenk vom letzten Jahr übertrumpfen (Anscheinend freut sich nicht jeder freut sich über Wärmeflaschen)
  • Wir sollen endlich etwas persönliches schenken (Was ist so schlecht an Kochtöpfen?)
  • Schenken sollte ein Ausdruck der Zuneigung sein – und nicht einfach nur ein achtlos gekauftes Konsumgut (Warum erfüllen die Artikel der örtlichen Kaffeerösterei diese Ansprüche nicht?)

Wahrscheinlich haben die meisten von uns eine Menge Fotos unserer Liebsten auf demPC, doch nur selten erweisen wir ihnen die gebührende Ehre, sie öfter anzuschauen oder anderen zu zeigen.

Diese Fotos lassen sich schnell und einfach und das kreativste und individuellste Weihnachtsgeschenk seit langem verwandeln – in eine Diashow mit persönlicher Hintergrundmusik.

So geht’s:

  1. Öffne PowerDirector
  2. Klicke auf der „Bearbeiten“-Seite auf „Medienordner importierenoder „Mediendatei(en) importieren“ und wähle alle Fotos aus, die in der Diashow erscheinen sollen, plus die gewünschte Hintergrundmusik
  3. Ziehe alle Fotos auf die Zeitleiste
  4. Wechsle zur Storyboardansicht und bringe alle Fotos in die gewünschte Reihenfolge
  5.  Wechsle dann wieder zur Zeitleistenansicht und ziehe den Soundtrack auf die Musikspur
  6. Klicke auf die „Diashow“-Schaltfläche
  7. Im sich öffnenden Fenster führt der Assistent dich dann durch den Erstellungsvorgang
  8. Sollen Fotos im Takt der Musik angezeigt werden, wähle am besten den „Zellen“-Diashow-Stil
  9. Nachdem PowerDirector aus den einzelnen Fotos ein Video erstellt hat, rundet eine passende Titelvorlage das Video ab (am Anfang und/oder Ende des Videos)
  10. Das ganze lässt sich zu guter letzt dann unter „Disc erstellen“ mit einem passenden DVD-Menü versehen und auf DVD/CD brennen

Persönlicher geht es kaum! Lasst mich wissen, wenn ihr Fragen habt, Hilfestellung braucht – oder zeigt mir eure Videos!

Hier das Ganze noch einmal in Videoform:

 PowerDirector 7 gibt es zur Zeit mit gratis Weihnachtsvorlagen zum Sonderpreis

Eine gratis Testversion gibt es hier

Das Geheimnis des Fensters – Meine Vorlage der Woche …

fenster_award_small1… ist ein Rahmen namens „Fenster 11“. Das Design ist sehr ansprechend und hübsch, Fensterrahmen sind oft einsetzbar. Was mir am besten gefällt, ist die warme Farbe des Holzes, die sich von links nach rechts ändert und die Perspektive, in der das Fenster fotografiert wurde.

Was ich allerdings beeindruckender finde, ist das Interesse, das diesem Rahmen entgegengebracht wird. Fenster 11 ist ein Rahmen aus einer „Fensterserie“ von Bienlein, die 30 Fensterrahmen umfasst. Keines Ihrer Fenster wurde so oft heruntergeladen, selten wurde eine ihrer Vorlagen so oft kommentiert – und das von Anwendern aus 13 Ländern. Das wirft für mich einige Fragen auf.

Erstens: Woher hat Bienlein all diese Fenster? Ist sie Fenster-Sammlerin? Mir imponiert die Vielfalt der Fenstervorlagen, die sie hochgeladen hat.

Zweitens stellt sich mir die Frage: Warum sind Fenster so beliebt? Bedeuten Fenster ein Blick in die weite Welt, oder eher ein sich aus dem Fenster lehnen?

Stellen Sie eher einen Blick von aussen nach innen oder einen Blick von innen nach aussen dar?

Sind Fenster ein gutes Symbol in Videos, in denen man viel von sich preisgibt (=> Fenster zur Seele, nicht zu verwechseln mit Hitchcock’s “Fenster zum Hof”)?

Für welche Art von Videoprojekt eignet sich diese Fenstervorlage? Nach einigem Überlegen komme ich auf folgende Szenarien:

  • Hochzeiten mit romantischer Zweisamkeit in den Bergen.
  • Entspannung nach einer stressigen Woche in Heidi-Idylle.
  • Oder vielleicht doch eher ökologischer Hausbau?
  • Eine Untermalung zu Videos mit Schubert’s „Am Fenster“, Ich & Ich’s „Fenster“ oder Bushido’s „Kein Fenster“?

Philosophiert mit mir und anderen Lesern über Fenster – einfach über die Kommentarfunktion. Ich bin gespannt.

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In dieser Kategorie möchte ich meine persönlichen Lieblingsvorlagen vorstellen – was nicht immer die in der jeweiligen Woche am meisten heruntergeladene Vorlage der DirectorZone sein muss.

Habt ihr persönliche Lieblingsvorlagen? Schickt mir eine E-Mail, vielleicht wird sie dann meine Lieblingsvorlage der Woche.